Freunde des Karlsterns

Förderverein “Freunde des Karlsterns”

Der Förderverein „Freunde des Karlsterns Mannheim e.V.“ kümmert sich um den Käfertaler Wald indem er die Tiergehege und die Erholungs- und Freizeiteinrichtungen rund um den Karlstern pflegt und erhält.

Wolfgang Katzmarek

Wolfgang Katzmarek
1. Vorsiztzender

Alexander Manz

Alexander Manz
2. Vorsitzender

Erhöhte Waldbrandgefahr!!!

Bis Ende Oktober besteht noch das generelle Rauchverbot im Wald.
Der Deutsche Wetterdienst gibt immer die aktuelle Waldbrandgefahr an. Ab Stufe 4 besteht Feuer- und Grillverbot, die Grillhütte und der Platz werden dann gesperrt.

Die tagesaktuellen Gefahrenstufen können hier abgefragt werden:
https://t1p.de/lg9u

Neuer Ärger im Käfertaler Wald ! Müll und Unrat ohne Ende - wo man geht und steht. Und keiner will es gewesen sein.!

Die Corona Pandemie hat dazu geführt, dass ganz viele Menschen Erholung und ein bisschen Abwechslung im Käfertaler Wald gesucht haben und das auch noch tun.

Nun sollte man doch annehmen, dass wir in der Krise alle näher zusammengerückt sind. Rücksichtnahme und Anteilnahme überall ???.

Im Käfertaler Wald ganz offensichtlich nicht. Überall Müll und Dreck und die Hinterlassenschaften vom Picknick im Freien.

Unsere Helfer sind Montags und Dienstags fast ausschließlich damit beschäftigt, den Dreck und die Hinterlassenschaft rücksichtsloser Waldbesucher zu beseitigen. Keine Spur von Anstand oder Rücksichtnahme!

Natürlich will das keiner gewesen sein. Der Dreck muss also wohl vom Himmel gefallen sein.

Wir haben uns deshalb entschlossen, entsprechende Warnschilder im Wald aufzustellen, um die Leute aufzufordern, beim Waldspaziergang auch nach oben zu schauen. Nicht dass sie unversehens von herabfallendem Müll erschlagen werden.

Demnächst:

Leider müssen alle Veranstaltungen der “Freunde des Karlsterns” bis einschließlich September 2020 ausfallen. Auch die Jahreshauptversmmlung findet erst wieder 2021 statt. 

Grundlage dieser Maßnahme ist die Allgemeinverfügung (1) der Stadt Mannheim zur Corona Situation     Download-Link

Der Vorstand des Fördervereins “Freunde des Karlsterns Mannheim e.V.” kritisiert die Vertagung des neuen Forsteinrichtungsplanes. Download  FdK Offener Brief zu AUT 

Freundeskreis Karlstern Mannheim

Erster Karlsternpreis im Rahmen des Neujahrempfanges der Karlsternfreunde am 11.1.2020 an Hermann Genz verliehen.

Im Rahmen des Neujahrsempfanges verliehen die Freunde des Karlsterns zum ersten mal den „Karlsternpreis“, einen beschrifteten Holzscheit.

Damit sollen Personen geehrt werden, die sich um den Verein und / oder den Käfertaler Wald verdient gemacht haben. Der Vorstand hat sich für Hermann Genz, Leiter des Fachbereiches Arbeit und Soziales sowie für Ulrich Manz, ehemaliger Chef der Arbeitsagentur entschieden. Beide haben bei der Vereinsgründung wesentlich mitgewirkt und es ermöglicht, dass der Verein mit der Beschäftigung von langzeitarbeitslosen Menschen einen wichtigen Beitrag zur Sauberkeit und bei der Betreuung der Tiere im Käfertaler Wald leisten kann.

In einer launigen Laudatio führte Gabriele Katzmarek, MdB, stellvertretende Vorsitzende des Gründungsvorstandes, nochmal in die Gründungszeit und die vielen Verhandlungen zurück. Dabei betonte sie mehrmals, dass es ohne die Bereitschaft der beiden Preisträger Neues zu wagen nicht zu dieser Struktur, die so erfolgreich und sichtbar im Käfertaler Wald wirkt, gekommen wäre.

In seinen Dankesworten betonte H. Genz, dass sich aus einiger Skepsis zu Beginn mittlerweile ein Erfolgsstory geworden ist. So wurden in den vergangen Jahren rund 130 langzeitarbeitslose Menschen gefördert, von denen mittlerweile viele andere Beschäftigungen gefunden hätten. Zum anderen wurde ein lebendige Vereinsstruktur miz zahlreichen Aktivitäten aufgebaut. Diese Kombination gibt es sehr selten.

Leider ist Ulrich Manz im letzten Jahr verstorben, sodass sein Sohn Alexander Manz den Preis postum entgegen nahm.

 

Warnung vor erhöhtem Risiko waldtypischer Gefahren:

Nach dem Landeswaldgesetz darf jeder den Wald zum Zwecke der Erholung frei betreten. Allerdings erfolgt dies auf eigene Gefahr.

Überall in den Wäldern in Mannheim stehen Bäume, die aufgrund der trockenen und heißen Sommer 2018  und 2019 ganz oder in Teilen abgestorben sind. Durch Wind, starken Niederschlag oder sogar ganz ohne erkennbaren äußeren Einfluss können sich dürre Äste lösen und herunterbrechen. Bei stärker geschädigten Bäumen kann auch der Stamm oder das Wurzelwerk versagen.

Zusammenbrechende oder umstürzende Bäume im Wald oder an Waldwegen gelten als waldtypische Gefahren. In vielen Fällen werden sie als ökologisch wertvolles Totholz im Wald belassen. Bitte verhalten Sie sich umsichtig und meiden auch bei stärkerem Wind oder Sturm den Wald zu Ihrer Sicherheit.

Freundeskreis Karlstern Mannheim

Aktuelle Veranstaltungsberichte seit Januar 2019:

Kein Stuhl war mehr frei als FdK Vorsitzender Wolfgang Katzmarek im großen Saal des Jugendhauses Waldpforte das traditionelle Heringsessen am 27.2.2020 um 18.00 Uhr eröffnete. Er begrüßte die rund 80 Mitglieder und Gäste aufs herzlichste und wies daraufhin, daß dies als Dank für die vielfältige Unterstützung der Mitglieder im abgelaufenen Jahr gedacht sei.

HeringsessenNach der Begrüßung wurden die vorgerichteten Portionen durch das Team von Uwe Mauch serviert.  Das kam gut an, da die Teller auch schön dekoriert waren. Die Stimmung war ausgezeichnet und alle warteten gespannt auf den nach dem Essen angekündigten Vortrag.

Dieser wurde in launiger und verständlicher Form von Tobias Schüpferling, dem Vorsitzenden des Vogelparks am Karlstern, gehalten. Das Thema des Vortrages war „Insektensterben und was wir dagegen tun können“.

Seine hoch interessanten Ausführungen, die mit Beispielen aus der Praxis versehen waren,  wurden mit viel Interesse verfolgt. Als Anschauungsmaterial hatte er verschiedene Insektenhotels, Baumstücke, Holzbretter und vieles mehr dabei.

Nachdem die Spendenkasse durch die Reihen gelaufen war und gut gefüllt zurückkam beendet  FdK Vorsitzender Wolfgang Katzmarek den Abend und dankte Uwe Mauch und seinem Team für die hervorragende Qualität des Essens,  für die Getränkeversorgung und den Vorstandskollegen für die großartige Mithilfe bei der  Organisation.

Die Stadt Mannheim zeichnet im Rahmen ihres jährlich stattfindenden Neujahresempfang im Rosengarten immer Vereine und Initiativen aus, die sich zu unterschiedlichen Themen engagieren.

Das Thema dieses Jahr war „Umweltbewusst in Mannheim leben“. Zur Ehrung im Rahmen des diesjährigen Neujahresempfangs wurde unser Verein, der Förderverein Freunde des Karlsterns Mannheim e.V., ausgewählt und öffentlich geehrt.

Unser Vorsitzender, Wolfgang Katzmarek, nahm die Urkunde im Rosengarten von unserem Oberbürgersmeister Dr. Peter Kurz voller Stolz für unseren Verein entgegen.Damit wurden unsere Aktivitäten für das Naherholungsgebiet  Käfertaler Wald öffentlich durch die Stadt gewürdigt! Das erfüllt uns mit Stolz und motiviert die Arbeit weiter fortzusetzen, so Wolfgang Katzmarek nach der Ehrung.

Im letzten Jahr wurde der Grill in der Grillhütte des Karlsterns mutwillig zerstört.

Dieser öffentliche Grillplatz wird von der Bevölkerung aus nah und fern gern genutzt.

Der Vorstand der Freunde des Karlsterns hat nun beschlossen, den Wiederaufbau des zerstörten Grills in der Grillhütte anzupacken und hat einen Unternehmer beauftragt das Fundament des Grills neu zu mauern. Ebenfalls neu soll der Aufbau auf dem Grill gebaut werden. Leider werden die Anlagen auf dem Grillplatz immer wieder sinnlos zerstört.

Unser Ziel ist es, dass der Grillplatz ab dem Frühjahr wieder öffentlich nutzbar ist.

Über 70 Gäste konnte Wolfgang Katzmarek, Vorsitzender des Fördervereins Freunde des Karlsterns Mannheim e.V., zum Neujahresempfang begrüßen. Damit war die Kapazitätsgrenze des Info Centers „Max Jaeger Haus“ erschöpft und man musste ins Freie ausweichen.

Er begrüßte aus dem Bundestag Gabriele Katzmarek, die auch die Laudatio für die Preisträger des ersten Karlsternpreises, Hermann Genz und Ulrich Manz ( postum) hielt. Aus dem Gemeinderat begrüßte er G. Baier, H. Böhm, Prof. Jüttner, B. Reinemund, C. Rihm, C. Schöning Kalender, A. Wendt sowie zahlreich erschienene Vertreter der Bezirksbeiräte aus Käfertal, Sandhofen, Schönau, Vogelstang und Waldhof, VertreterInnen der Parteien im Mannheimer Norden sowie Herrn Kassner vom Bürgerservice .

Er dankte den Politikern für ihre Unterstützung und betonte, dass ohne diese breite Unterstützung, die Arbeit des Vereins, und damit der gepflegte Zustand des Käfertaler Waldes, nicht machbar wäre.

Weiterhin begrüßte er den Forstdirektor Eick und den neunen Förster im Käfertaler Wald, Marko Kratz, sowie zahlreiche Vertreter von Vereinen.

 

Mit einem kurzem Rückblick auf 2019 und einem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten 2020 informierte er die anwesenden Gäste. Die Mitgliederzahl hat sich auf 325 erhöht. Aktivitäten des Mitgliederstammtisches, der Malgruppe wie auch der Walkinggruppen werden fortgesetzt und unsere Ausstellung zur Geschichte des Käfertaler Waldes in der alten Försterei sowie die Pflege der Streuobstwiese wurden in 2019 umgesetzt.

 

In 2020 soll das Thema „Amerikaner im Käfertaler Wald“ angegangen werden. Die Waldführungen in Kooperation mit dem SDW waren immer gut besucht und sollen ebenfalls fortgeführt werden.

Daneben werden die bisher bekannten Aktivitäten wie  das Hüttenfest am Vatertag, Bouleturnier, Kultur wie auch Kunst im Wald, die Waldmeisterschaften für Kinder und natürlich auch der beliebte Weihnachtsbaumverkauf in 2020 weiter durchgeführt.

Gut gelaufen ist wieder der am 2. und 3. Adventssamstag durchgeführte Verkauf von Weihnachtsbäumen380 von 390 hochwertigen Nordmanntannen fanden bei glücklicherweise trockenem Winterwetter und gemütlicher Atmosphäre bei Glühwein und Plätzchen  ihre Käufer.So kam wieder ein recht stolzer Betrag zusammen, der wie immer direkt für die Pflege des Käfertaler Waldes verwendet wird  und den Tieren in den Wildgehegen zugute kommt. In diesem Jahr werden wir auch einen ahnsehnlichen Betrag in die Neupflanzung 30 starker junger Bäume rund um den Waldspielplatz investieren, welche die dort notwendig gewordenen Fällungen ersetzen sollen. Wir bedanken uns bei allen  Käufern für die freundliche Unterstützung.

Herbst ist Pflanzzeit und so nutzten die „Freunde des Karlsterns“ das regnerische Wetter im Oktober, um 3 neue Obstbäume auf ihrer Streuobstwiese, direkt neben dem Waldhaus, zu pflanzen.

 

Neu angepflanzt wurde eine Mispel, ein Mandelbaum der Sorte „Reinweiß“ und ein Birnbaum der Sorte „Gute Luise von Avranches“. „Damit sind die entstandenen Lücken wieder gefüllt und demnächst werden auch die dazu gehörenden Informationsschilder neu angebracht“ erklärt Vorsitzender Wolfgang Katzmarek.

Alle drei neuen Bäume sind für unser Gebiet geeignet und besonders die Mispel und der Mandelbaum kommen im Mannheimer Norden eher selten vor.

Es sind jetzt wieder 10 verschiedene Obstsorten auf der Streuobstwiese vertreten: Apfel, Birne, Kirsche, Mandel, Mispel, Mirabelle, Pfirsich, Quitte, Reneklode und Zwetschge.

Die Streuobstwiese der „Freunde des Karlsterns“ soll der Anschauung verschiedener Obstbaumarten für die breite Bevölkerung dienen. Der Verein hatte sich Anfang des Jahres vorgenommen, die Streuobstwiese wieder auf Vordermann bringen.

Am 31.10. 2019 veranstalteten die „Freunde des Karlsterns“ bei sehr schönem aber kaltem Herbstwetter wieder ihre Waldmeisterschaften für Kinder am Karlstern. Eingeladen waren Kinder aus Mannheimer Kinderhäusern und –einrichtungen.

Der 2. Vorsitzende der „Karlsternfreunde“, Alexander Manz, konnte 55 Kinder zu einem fröhlichen Teamwettstreit begrüßen. Insgesamt waren 10 Spielstationen, nur mit Materialien des Waldes, aufgebaut. An ihnen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit und Teamfähigkeit unter Aufsicht und Anleitung beweisen. Nach gut 4 Stunden angestrengten Wettkampfes, durften sich die kleinen Athleten mit Würstchen und Getränken stärken, welche die Freunde des Karlsterns vorbereitet hatten.

Anschließend belohnte Umwelt– und Naturpädagoge Mirko Klein  die Leistungen der einzelnen Teams durch wohlverdiente Medaillen und Urkunden. Der Vorstand der „Freunde des Karlsterns“ bedankt sich bei den zahlreichen Mitgliedern, die die Aktion durch Betreuung der einzelnen Spielstationen als „Trainer“ erst möglich gemacht hatten. „Ohne diese Hilfe wäre die Durchführung nicht möglich gewesen. Fazit: Tolles Wetter, viele Kinder mit viel Motivation, tolle Spielstationen, klasse Helfer und Helferinnen, ein toller Tag für alle!

edf

 

AUSSTELLUNG DES REGENBOGEN-KINDERGARTENS IM INFO-CENTER MAX-JAEGER-HAUS BEI DEN FREUNDEN DES KARLSTERNS am 21. und 22 September 2019

Unter der Anleitung der Initiatorin Maike Schuch-Busalt hatten kleine Künstler des Regenbogen-Kindergartens großartige Werke angefertigt, die an diesem Wochenende am Karlstern zu bewundern waren.

Alexander Manz, zweiter Vorsitzender der „Freunde des Karlsterns  eröffnete gutgelaunt zusammen mit Frau Busalt die Ausstellung im Max-Jaeger-Haus am Karlstern. Manz freute sich, dass die Mädchen und Jungen bereits zum zweiten Mal in dem Haus zu Gast waren. „Kunst kommt von Können“, so Manz. Dazu gehörten aber auch Begabung und Gefühl.

Das sei an den ausgestellten Kunstwerken deutlich zu erkennen. Gerade im Herbst sei auch im Wald ein ausgeprägtes Farbenspiel an den Blättern zu sehen. Daher passe die Ausstellung besonders an diesen Ort, an dem sich die Freunde des Karlstern um den Forst kümmern.

Busalt lud die Besucher ein, die Bilder ganz genau zu betrachten, denn so manches sei erst bei genauem Hinsehen zu erkennen. So manches der Kunstwerke hielt durchaus einer ernsthaften Kritik stand. Es hätte auch in einer Galerie ausgestellt werden können. Unter das Motto „Die Welt der Farben und Formen“ hatten die Maler des Kindergartens Regenbogen ihre Kunstwerke gestellt. Zu sehen waren Bilder, die die Kinder der Kunst AG der inklusiven Regenbogen Krippen und Kindergärten gemalt haben sowie Fotografien. Einige der gerade mal 5 Jahre alten Künstler waren anwesend und genossen stolz die Bewunderung der Erwachsenen für ihre Werke. Zwei Tage waren die Bilder im Max-Jaeger-Haus zu sehen, ehe sie wieder an den Ort der Entstehung gebracht wurden.

Die Organisatoren und Betreuer waren mit dem Verlauf der Kunstaustellung sehr zufrieden, hatten sie doch Gelegenheit, bei herrlichem Wetter  ihre Arbeit im inklusiven Regenbogen-Kindergarten einer breiten Öffentlichkeit in vielen Gesprächen näher zu bringen. Am meisten aber freuten sich die kleinen Künstler über das Interesse an ihren farbenfrohen Werken.

Die „Freunde des Karlsterns“ hatten zur 3. thematischen Waldführung in diesem Jahr, am Samstag, dem 29.6.2019 eingeladen. 16 Menschen hatten sich am Karlstern eingefunden und begaben sich mit Petra Habeck, Försterin und Waldpädagogin vom „Waldhaus Mannheim“ und Albrecht Trunk, von den „Freunden des Karlsterns“, auf einen kleinen Streifzug durch den Käfertaler Wald. Es schien so, als habe sich der Wald an diesem brütend heißen Tag besonders angestrengt, als Schattenspender und Frischluftlunge die Besucher auf seine große Bedeutung als Naherholungsgebiet und Kleinklimaregulator hinzuweisen.

Petra Habeck gelang es schnell, die Besucher am Objekt, an den Bäumen, mit ihren lebendigen Darstellungen und Erklärungen von den ernsten Schwierigkeiten unseres Käfertaler Waldes zu überzeugen.

Noch spendet der Wald mit seinem dichten Blätterkleid Schatten, doch der „Försterblick“ nach oben offenbart schon dürre Kronen und von der Schmarotzerpflanze Mistel geschädigte Kiefern. Die Auswirkungen des trockenen Hitzesommers 2018 zusammen mit generell steigenden Temperaturen und sinkenden Niederschlägen auf einen völlig sandigen Waldboden haben die Bäume im Käfertaler Wald schon jetzt zu 30 bis 40 Prozent irreparabel geschädigt.

Der Käfertaler Wald wird aufgrund der Zusammensetzung seines Baumbestandes und der weiteren Klimaentwicklung in dieser Form in 20-30Jahren so nicht mehr bestehen.

Es geht jetzt darum, und das ist die Botschaft, die die Besucher mit nach Hause genommen haben, die Menschen die Entscheidungen treffen, davon zu überzeugen, dass es sehr schnell intelligenter Aufforstungs- und Umforstungsmaßnahmen bedarf und dafür auch erhebliche Geldmittel in die Hand zu nehmen sind.

Försterblick nach oben

Großer Andrang und tolle Stimmung am Karlstern!

Auch in diesem Jahr hatten die Freunde des Karlsterns zum Vatertag an den Karlstern geladen. Schon 1 Stunde vor Beginn füllten sich die Tische und Bänke. Bei der Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Katzmarek waren schon fast alle, der über 300 Sitzplätze belegt. Er freute sich bei seiner Begrüßung über den Nachwuchs im Bisongehege und verwies erneut auf das Fütterungsverbot im Tiergehege; „alle die den Tieren etwas gutes tun wollen füttern nicht“ erklärte er! Gleichzeitig dankte er allem ehrenamtlichen Mithelfenden, ohne die ein solches Fest gar nicht organisierbar wäre.

Bei herrlichem Wetter eröffnete das Blasorchester Blau-Weiß Waldhof das Musikprogramm und brachte mit seinen bekannten Schlagern und Melodien die Besucher in die richtige Stimmung.

Nachmittags war dann mit „Hoaggelfisch“ Partystimmung angesagt und die gute Stimmung setzte sich bis zum Schluss fort.

Der große Besucheransturm sorgte dafür, dass Getränke und Essen nachbesorgt werden musste. So voll war es bei uns noch nie und wir hatten alle Hände voll zu tun um dem Ansturm gerecht zu werden. Die Besucher hatten aber viel Verständnis und so war es ein gelungener Vatertag am Karlstern für alle Beteiligten.Der Erlös fließt in die vielfältigen Aktivitäten der Freunde des Karlsterns für den Erhalt des Käfertaler Waldes.

21 Teilnehmer konnten Turnierleiter Manfred Of und FdK-Vorstandsmitglied Albrecht Trunk am 18.Mai. gegen 10.00 Uhr auf den Boule Plätzen der Karlsternfreunde beim Max-Jaeger-Haus begrüßen.

Der Wettergott meinte es diesmal gut. Entgegen der Wettervoraussage lachte auch größtenteils die Sonne und so stand dem in freundschaftlich-sportlicher Atmosphäre ausgetragenen Turnier nichts mehr im Wege. Zwar konnte mit 3 teilnehmenden Damen die 50 Prozent-Quote nicht ganz erreicht werden, dafür konnte sich aber eine der Damen unter den ersten drei Gewinnern platzieren.

Bei deftiger Verpflegung, durch die Freunde des Karlsterns, verging der Tag recht kurzweilig und schnell. Gegen 16.00 Uhr konnte dann die Siegerehrung vorgenommen werden. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und ein kleines Präsent. Für die drei Erstplatzierten:  1.) Dieter Haasner, 2.) Leo Hörl und 3.) Brigitte John gab es außerdem noch jeweils einen Pokal vom 7. Jedermann-Boule-Turnier der Freunde des Karlsterns.

Saisoneröffnung der Freunde des Karlsterns mit vielen schönen Bildern!

Trotz Regen konnte Vorsitzender Wolfgang Katzmarek viele Besucher zur Eröffnung der 5. Bilderausstellung im Info Center mit einem Glas Sekt begrüßen. „Damit beginnen wir unsere Serie von Veranstaltung im Mai“ betonte er. Gleichzeitig wurde die neu gestaltete Ausstellung zum Käfertaler Wald in der alten Försterei geöffnet, die ab sofort jeden Sonntag geöffnet sein wird.

Claudia Ludwig, Sprecherin der Malgruppe, begrüßte ebenfalls die zahlreichen Gäste und erläuterte kurz die Arbeit in der Malgruppe.

Es wurde eine große Vielfalt  an Bildern mit sehr unterschiedlichen Motiven präsentiert. Mit über 200 Exponaten war kein freier Platz mehr an den Wänden des Info Centers am Karlstern. Die für das diesjährige Motto „Hunde“ extra angefertigten Bilder wurden deshalb gesondert in der alten Försterei ausgestellt. Damit wurden einmal mehr die Kreativität und das Können der Künstlerinnen und Künstler sichtbar.

Die Resonanz beim Publikum war entsprechend positiv, zumal am Sonntag bei besserem Wetter viele Besucher den Weg in die Ausstellung fanden.

Die Malgruppe besteht aus Edelgard Baumann, Dieter Brodkorb, Ruth Frank, Margarethe Hofmann-Bsirske, Brigitte Jäger, Eva Kaulard, Claudia Ludwig, Bärbel Neskudla sowie Elke Scherer und zog am Sonntagabend, trotz nicht idealem Wetter, eine positive Bilanz.

Kunst im Wald

Der Klimawandel und die Auswirkungen im Käfertaler Wald standen im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freunde des Karlssterns im Jugendhaus Waldpforte. Sie hatten Forstdirektor Sebastian Eick zu diesem Thema eingeladen. In seinem ausführlichen und sehr informativen Vortrag erläuterte er zum einen die Historie des Waldes und seine vergangene Nutzung und stellte dies in den Zusammenhang mit der derzeitigen Struktur der Bepflanzung im Käfertaler Wald.

Nährstoffarmer Boden, Trockenheit, Pilzbefall und natürlich auch der Borkenkäfer machen den Bäumen schwer zu schaffen. Deshalb wird derzeit versucht durch andere Baumarten, die eher widerstands- und hitzebeständiger sind, die Aufforstung voran zu bringen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, das erhebliche Anstrengungen, personell wie finanziell, nötig sein werden den Verlust an Bäumen aus den letzten Jahren auszugleichen. Mit den bisherigen Mitteln wird das nicht gehen, erklärte Forstdirektor Eick. Er appellierte an die anwesenden Mitglieder den Förstern im Wald nicht zu unterstellen, das man einfach abholze. Diesen Eindruck kann man durch Reaktionen aus der Bevölkerung manchmal bekommen, wenn Bäume gefällt werden müssen. Seinen Mitarbeitern und ihm geht es um die Pflege, die Sicherheit und den Erhalt des Waldes.

Wolfgang Katzmarek, Vorsitzender des Fördervereins dankte Herrn Eick für den sehr informativen Beitrag. Nach der Ehrung der 10 jährigen Jubilare ließ er in seinem Jahresrückblick die Aktivitäten in den letzten 12 Monaten Revue passieren. Vor allem der Ausbau des Info Centers und die Renovierung der Alten Försterei waren die Schwerpunkte. Der neue Bisonbulle hat bereits für 3 mal Nachwuchs gesorgt und in diesem Zusammenhang appellierte er an die Mitglieder immer wieder auf das Fütterungsverbot hinzuweisen.

Schwerpunkte in diesem Jahr werden die Pflege der Streuobstwiese am Waldhaus und die Waldführungen in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu verschiedenen Themen. Ebenfalls wird die überarbeitete Ausstellung zur Geschichte und den Tieren im Käfertaler Wald in der Alten Försterei zu sehen sein, die zu den gleichen Zeiten wie das Info Center geöffnet sein wird. Nach dem Finanzbericht durch Bernd Pakebusch dankte Wolfgang Katzmarek den Beschäftigten des Vereins, dem Mitgliederstammtisch, der Malgruppe und den Nordic-walkinggruppen als Aktivposten im Verein. Ebenfalls dankte er den zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die im Verein viele Aktivitäten nicht möglich wären.

Karlstern Vortrag

Das Wetter meinte es gut mit den 10 Teilnehmern am Obstbaumschneiden auf unserer Streuobstwiese Anfang März. Rechtzeitig hörte es auf zu regnen und nur noch kalter Wind pfiff ab und zu über die Wiese am Eingang des Waldhauses.

Werner Meier-Buermann, vom zentralen Mannheimer Lehrgarten, hatte das nötige Rüstzeug, wie Leiter, Baumschere und Baumsäge, dabei und pünktlich 10 Uhr haben wir begonnen. Zunächst erläuterte Herr Meier-Buermann die Funktion und den Einsatz der Werkzeuge, danach die Grundlagen des richtigen Schnittes am Baum.

Nachdem einige Fragen von Anwesenden geklärt waren ging es an die Arbeit. Er erklärte beim Schneiden warum und wie er die verschiedenen Äste herausnahm.

Das beschneiden wie auch das begutachten der Obstbäume ist der erste Schritt für die Erhaltung und Erneuerung der Streuobstwiese, welches sich der Vorstand als Projekt für 2019 vorgenommen hat.

Dabei waren uns 3 Punkte bei der ganzen Aktion wichtig:

– Wir wollten wissen welche Bäume noch überlebensfähig sind und welche bereits abgestorben sind und erneuert werden müssen
– Den Baumschnitt vorzunehmen um im Sommer bzw. im Herbst zu sehen welche Bäume sich noch wie entwickeln
– Wie die zukünftige Pflege der alten deutschen Obstbaumsorten bei zunehmenden Klimawandel und dem nicht nährstoffreichen Boden auszusehen hat.

Karlstern Streuobst

Pünktlich um 18.00 Uhr begrüßte FdK Vorsitzender Wolfgang Katzmarek die vielen Mitglieder und Gäste beim diesjährigen Heringsessen am „Ascherdonnerstag“. Das schon traditionelle Heringsessen, zu dem alle Mitglieder eingeladen sind,  ist als Dank für die vielfältige Unterstützung der Mitglieder im abgelaufenen Jahr gedacht.

Zum ersten Mal begrüßte er die Gäste in Reimform, was den ein oder anderen Lacher provozierte. Nach der Begrüßung wurden die vorgerichteten Portionen, ebenfalls zu ersten Mal, durch das Team von Uwe Mauch serviert.

Das kam gut an, da die Teller auch schön dekoriert waren. Die Stimmung war ausgezeichnet und die Hintergrundmusik lies rege Unterhaltungen zu.

Nach dem Essen machte Heidi Habenberger noch Werbung für den Mitglieder-Stammtisch und den geplanten Ausflug mit Weinprobe.

Vorsitzender Wolfgang Katzmarek dankte zum Schluss Uwe Mauch und seinem Team für die hervorragende Organisation des Abends, der Qualität des Essens,  für die Getränkeversorgung und Adrian Hammer für die Organisation der Hintergrundmusik.

Heringsessen

Voll war es wieder, als Wolfgang Katzmarek, Vorsitzender der „Freunde des Karlsterns“, am 12.1.2019 den diesjährigen Neujahresempfang im Info Center eröffnete. Neben dem Landtagsabgeordneten Stefan Fulst-Blei begrüßte er aus dem Gemeinderat G. Baier, R. Eisenhauer, T. Hornung, Prof. Jüttner, B. Reinemund, A. Safferling, C. Schöning Kalender, R. Weiss, sowie zahlreich erschienene Vertreter der Bezirksbeiräte.

Mit einem kurzem Rückblick auf 2018 und einem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten 2019 informierte er die anwesenden Gäste. Der Ausbau des Info-Centers war bei einer Mitgliederzahl von derzeit 310 dringend nötig,

Aktivitäten des Mitgliederstammtisches, der

Malgruppe wie auch der Walkinggruppen ließen das Info-Center aus allen Nähten platzen. Die Gäste konnten auch einen Blick in die frisch renovierte „Alte Försterei“ mit der neugestalteten Ausstellung zur Geschichte des Käfertaler Waldes werfen.

Er dankte in diesem Zusammenhang der Käfertaler Geschichtswerkstatt für ihre Unterstützung. Die Waldführungen, die in Kooperation mit dem SDW durchgeführt werden,  sollen in 2019 mehr thematisch ausgerichtet werden. Die erste Waldführung in 2019 wird bereits am 24. Februar 2019 stattfinden. Daneben werden die bisher bekannten Aktivitäten wie  das Hüttenfest am Vatertag, Boule-Turnier, Kultur wie auch Kunst im Wald, die Waldmeisterschaften für Kinder und natürlich der Weihnachtsbaumverkauf auch 2019 durchgeführt

Als neues Projekt für 2019 haben sich die Freunde des Karlsterns vorgenommen, die Streuobstwiese am Waldhaus wieder auf Vordermann zu bringen.

Abschließend betonte er die Sorge des Vorstandes um die Einhaltung des Fütterungsverbotes.  Er dankte allen Aktiven im Verein für die tatkräftige Unterstützung in 2018, lud die Gäste zu einer Wildschweingulaschsuppe ein und wünschte allen ein gutes 2019.

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Neujahrsempfang 2019

Anfahrt zum Karlstern: