Freunde des Karlsterns

Förderverein “Freunde des Karlsterns”

Der Förderverein „Freunde des Karlsterns Mannheim e.V.“ kümmert sich um den Käfertaler Wald indem er die Tiergehege und die Erholungs- und Freizeiteinrichtungen rund um den Karlstern pflegt und erhält.

Wolfgang Katzmarek, 1. Vorsitzender, Alexander Manz, Stv. Vorsitzender

Termine:

10.00 Uhr ,Boule-Anlage

11.00 Uhr, Info-Center, Festplatz

Freundeskreis Karlstern Mannheim

Ein neues Bisonkalb ist geboren!

Bisonkalb

Vermutlich am 3. Mai 2019, genaue Zeit ist nicht bekannt, ist wieder ein neues Bison-Kälbchen geboren. Nach dem Tod der beiden Bison-Bullen im Frühsommer 2017, die an falschem Futter verendet waren, hatte eine große Spendenaktion den Kauf eines kräftigen Bullen ermöglicht. Seitdem ist nun schon das vierte Büffelkalb geboren, eines davon hat leider nicht überlebt. Nunmehr kann man davon ausgehen, dass der Bestand der Herde gesichert ist. Wir erinnern in diesem Zusammenhang nochmals an das generelle Fütterungsverbot an den Wildgehegen des Karlsterns.

Gerade Bisons, obwohl die mächtigen Tiere nicht den Eindruck erwecken, als seien sie empfindlich, können energiereiches Futter wie Brot und sonstige Speiseabfälle absolut nicht vertragen, vergiften sich mit der Zeit und sterben schließlich einen langsamen schmerzvollen Tod.

Warum es gerade die größten und stärksten Tiere der Herde trifft, liegt in der Hierarchie der Herde begründet. Die kräftigen Bullen stehen in der Rangfolge ganz oben und kriegen deshalb das meiste über den Zaun geworfene Brot ab. Irgendwann ist die tödliche Dosis erreicht und die Bullen sterben als Erste.

Aktuelle Veranstaltungsberichte:

Saisoneröffnung der Freunde des Karlsterns mit vielen schönen Bildern!

Trotz Regen konnte Vorsitzender Wolfgang Katzmarek viele Besucher zur Eröffnung der 5. Bilderausstellung im Info Center mit einem Glas Sekt begrüßen. „Damit beginnen wir unsere Serie von Veranstaltung im Mai“ betonte er. Gleichzeitig wurde die neu gestaltete Ausstellung zum Käfertaler Wald in der alten Försterei geöffnet, die ab sofort jeden Sonntag geöffnet sein wird.

Claudia Ludwig, Sprecherin der Malgruppe, begrüßte ebenfalls die zahlreichen Gäste und erläuterte kurz die Arbeit in der Malgruppe.

Es wurde eine große Vielfalt  an Bildern mit sehr unterschiedlichen Motiven präsentiert. Mit über 200 Exponaten war kein freier Platz mehr an den Wänden des Info Centers am Karlstern. Die für das diesjährige Motto „Hunde“ extra angefertigten Bilder wurden deshalb gesondert in der alten Försterei ausgestellt. Damit wurden einmal mehr die Kreativität und das Können der Künstlerinnen und Künstler sichtbar.

Die Resonanz beim Publikum war entsprechend positiv, zumal am Sonntag bei besserem Wetter viele Besucher den Weg in die Ausstellung fanden.

Die Malgruppe besteht aus Edelgard Baumann, Dieter Brodkorb, Ruth Frank, Margarethe Hofmann-Bsirske, Brigitte Jäger, Eva Kaulard, Claudia Ludwig, Bärbel Neskudla sowie Elke Scherer und zog am Sonntagabend, trotz nicht idealem Wetter, eine positive Bilanz.

Kunst im Wald

Das Wetter meinte es gut mit den 10 Teilnehmern am Obstbaumschneiden auf unserer Streuobstwiese Anfang März. Rechtzeitig hörte es auf zu regnen und nur noch kalter Wind pfiff ab und zu über die Wiese am Eingang des Waldhauses.

Werner Meier-Buermann, vom zentralen Mannheimer Lehrgarten, hatte das nötige Rüstzeug, wie Leiter, Baumschere und Baumsäge, dabei und pünktlich 10 Uhr haben wir begonnen. Zunächst erläuterte Herr Meier-Buermann die Funktion und den Einsatz der Werkzeuge, danach die Grundlagen des richtigen Schnittes am Baum.

Nachdem einige Fragen von Anwesenden geklärt waren ging es an die Arbeit. Er erklärte beim Schneiden warum und wie er die verschiedenen Äste herausnahm.

Das beschneiden wie auch das begutachten der Obstbäume ist der erste Schritt für die Erhaltung und Erneuerung der Streuobstwiese, welches sich der Vorstand als Projekt für 2019 vorgenommen hat.

Dabei waren uns 3 Punkte bei der ganzen Aktion wichtig:

– Wir wollten wissen welche Bäume noch überlebensfähig sind und welche bereits abgestorben sind und erneuert werden müssen
– Den Baumschnitt vorzunehmen um im Sommer bzw. im Herbst zu sehen welche Bäume sich noch wie entwickeln
– Wie die zukünftige Pflege der alten deutschen Obstbaumsorten bei zunehmenden Klimawandel und dem nicht nährstoffreichen Boden auszusehen hat.

Karlstern Streuobst

Der Klimawandel und die Auswirkungen im Käfertaler Wald standen im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freunde des Karlssterns im Jugendhaus Waldpforte. Sie hatten Forstdirektor Sebastian Eick zu diesem Thema eingeladen. In seinem ausführlichen und sehr informativen Vortrag erläuterte er zum einen die Historie des Waldes und seine vergangene Nutzung und stellte dies in den Zusammenhang mit der derzeitigen Struktur der Bepflanzung im Käfertaler Wald.

Nährstoffarmer Boden, Trockenheit, Pilzbefall und natürlich auch der Borkenkäfer machen den Bäumen schwer zu schaffen. Deshalb wird derzeit versucht durch andere Baumarten, die eher widerstands- und hitzebeständiger sind, die Aufforstung voran zu bringen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, das erhebliche Anstrengungen, personell wie finanziell, nötig sein werden den Verlust an Bäumen aus den letzten Jahren auszugleichen. Mit den bisherigen Mitteln wird das nicht gehen, erklärte Forstdirektor Eick. Er appellierte an die anwesenden Mitglieder den Förstern im Wald nicht zu unterstellen, das man einfach abholze. Diesen Eindruck kann man durch Reaktionen aus der Bevölkerung manchmal bekommen, wenn Bäume gefällt werden müssen. Seinen Mitarbeitern und ihm geht es um die Pflege, die Sicherheit und den Erhalt des Waldes.

Wolfgang Katzmarek, Vorsitzender des Fördervereins dankte Herrn Eick für den sehr informativen Beitrag. Nach der Ehrung der 10 jährigen Jubilare ließ er in seinem Jahresrückblick die Aktivitäten in den letzten 12 Monaten Revue passieren. Vor allem der Ausbau des Info Centers und die Renovierung der Alten Försterei waren die Schwerpunkte. Der neue Bisonbulle hat bereits für 3 mal Nachwuchs gesorgt und in diesem Zusammenhang appellierte er an die Mitglieder immer wieder auf das Fütterungsverbot hinzuweisen.

Schwerpunkte in diesem Jahr werden die Pflege der Streuobstwiese am Waldhaus und die Waldführungen in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu verschiedenen Themen. Ebenfalls wird die überarbeitete Ausstellung zur Geschichte und den Tieren im Käfertaler Wald in der Alten Försterei zu sehen sein, die zu den gleichen Zeiten wie das Info Center geöffnet sein wird. Nach dem Finanzbericht durch Bernd Pakebusch dankte Wolfgang Katzmarek den Beschäftigten des Vereins, dem Mitgliederstammtisch, der Malgruppe und den Nordic-walkinggruppen als Aktivposten im Verein. Ebenfalls dankte er den zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die im Verein viele Aktivitäten nicht möglich wären.

Karlstern Vortrag

Freundeskreis Karlstern Mannheim

Anfahrt zum Karlstern:


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